Produkt Top10 Plus
Jahresrendite in 2018:
-20,8%
ø Jahresrendite von
2014 bis 2018:
+12,9% p.a.
Produkt Value Börsenbrief
Jahresrendite in 2018:
-21,0%
ø Jahresrendite von
2014 bis 2018:
+3,9% p.a.
Vergleich zum Weltindex*
Jahresrendite in 2018:
-12,2%
ø Jahresrendite von
2014 bis 2018:
+3,1% p.a.
* bestehend aus Dax, ASX, Dow, Euro-Stoxx50, Hang Seng und Nikkei
Hist. Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen.
Kolumne
 
27.01.2019
Grandioser Jahresstart mit +13,6% bzw. +10,1%

- Marktindexdurchschnitt „nur“ bei +6,1%  -

- No Stop-Loss -

- Be Welcome „Bürgerbewegung Finanzwende“ -

  

Mit einem Kursplus von +13,6% bei den Globalyze Top10 Plus und +10,1% beim Globalyze Value Börsenbrief haben wir mit unseren Top-Produkten im neuen Jahr 2019 einen Traumstart hingelegt. Dabei liegen wir nicht nur über dem Marktdurchschnitt, den wir selbst als Mittelwert aus Dax, ASX, Dow, Euro-Stoxx50, Hang Seng und Nikkei berechnen und als Benchmark sehen, sondern schlagen auch jeden einzelnen dieser Landesindices. Wobei der sich in diesem Jahr mit +8,2% noch am besten entwickelnde Index der chinesische Hang Seng-Index ist.

 

Wieder einmal zeigt sich das die fundamentale Aktienauswahl mittel- bis langfristig allen anderen Anlageformen überlegen ist. So können wir in der Globalyze Top10 Plus Auswahl vom 01.01.2019 drei Aktien ausweisen, die ein Kursplus von über +20% ausweisen. Beim Globalyze Value Börsenbrief sind es zwei Aktien, die über der 20%-Marke liegen. Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass dies nicht etwa hochriskante Werte sind, sondern Unternehmen, die seit langem existieren und anhand der fundamentalen Kennzahlen im Kern gut dastehen. Wenn dieses Jahr so weiter geht, wovon wir jedenfalls ausgehen, werden die Verluste aus dem schlechten Börsenjahr 2018 schon bald der Vergangenheit angehören. Wieder einmal zeigt sich, dass politische Börsen kurze Beine haben und nichts so heiß gegessen wie gekocht wird. Dies gilt vor allem für die Drohkulisse, die mit Brexit, Handelskrieg zwischen den USA und China, Euro(pa)-Krise und zuletzt gelösten US-Haushaltsstreit von den Medien in kontinuierlicher Regelmäßigkeit hochgepeitscht werden. Der kluge Anleger wird sich aber fragen, was diese Dinge mit der fundamentalen Verfasstheit von Unternehmen zu tun haben. Die Antwort lautet: Nichts. Schließlich werden gute Unternehmen auch schwierige Zeiten überstehen. Mittel- bis langfristig wird deren Kurs nach oben gehen. So viel ist jedenfalls sicher.  

Wenn Sie noch keines unserer Produkte haben, registrieren sie sich noch heute kostenlos unter http://www.globalyze.de/Intern/User/Anmelden.aspx, erwerben Sie eines unserer Produkte und nehmen Sie ab sofort Teil an dieser Erfolgsstory.

 

 

Vorsicht vor Stopp-Loss-Order

Wie Sie als unsere Kunden sicherlich wissen, arbeiten wir mit keinen Stop-Loss-Orders. Stop-Loss Orders sind bekanntlich Verkaufsaufträge, die bestens ausgeführt werden, sobald der aktuelle Aktienkurs bei nachgebender Kursentwicklung einen vom Anleger bestimmten Mindestkurs erreicht oder unterschritten hat. Viele Anleger wollen sich damit vor Verlusten schützen. Dass wir das nicht tun, hat vor allem den Grund, dass wir Herr/Frau unserer Anlageentscheidung bleiben wollen und diese nicht in dritte Hand geben möchten. Dass dies ziemlich nach hinten losgehen kann, möchte ich Ihnen anhand eines konkreten Beispiels aus der abgelaufenen Woche zeigen. Am Donnerstag verlor die auch an der Börse in Singapur notierte Jardine Matheson Ltd. aufgrund von 100 vorbörslichen einzelnen Verkaufsaufträgen innerhalb kurzer Zeit 83% ihres Börsenwertes. Der Kurs stürzte von über 66 Dollar auf ca. 11 Dollar ab, um sich anschließend wieder beinahe vollständig zu erholen. Auch, wenn die Börse Singapur eine Marktmanipulation bestreitet, so komme ich zu einer anderen Einschätzung. Es hat mehr als den Anschein, dass ein Börsenwert in einer konzertierten Aktien nach unten geprügelt wurde, um mit Derivaten entsprechende Gewinne zu erzielen. Wer da ein Stopp-Loss gesetzt hat, wurde böse auf dem falschen Fuß erwischt. Nun wissen Sie, warum wir diese Orders nicht verwenden und unseren Kunden dringend davon abraten. Behalten Sie also stets selbst das Heft des Handelns in der Hand und meiden Sie Stop-Loss-Order!  

Link zu Handelsblatt: „Jardine verliert kurzzeitig mehr als 40 Milliarden Dollar Börsenwert“: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/singapur-jardine-verliert-kurzzeitig-mehr-als-40-milliarden-dollar-boersenwert/23904784.html

Link zu „SGX says 'fat finger' not to blame after Jardine Matheson briefly lost US$41 billion in market value“: https://www.channelnewsasia.com/news/business/jardine-matheson-loses-41-billion-market-value-fat-finger-11161966

 

 

Bürgerbewegung Finanzwende“ - gemeinsam für die Finanzwende!

Solche Fälle, die bei weitem keine Einzelfälle sind, sondern an den Börsen dieser Welt immer wieder „gespielt“ werden zeigen, dass wir endlich ein grundlegende Reform, ja ein anderes Finanzsystem brauchen. Sie alle kennen aus unserem Newsletter die Nichtregierungsorganisation „Finance Watch e.V.“. Dieser Thematik hat sich nun auch die neugegründete „Bürgerbewegung Finanzwende“ in Berlin hinzugesellt. Gegründet wurde diese u.a. von dem Grünen-Politiker Gerhard Schick, der sein Abgeordnetenmandat im Deutschen Bundestag zurückgegeben hat. Es finden sich dort aber auch Fachleute wie Udo Philipp aus dem Privat Equity Bereich, der frühere vom Saulus zum Paulus konvertierte Investmentbanker Rainer Voss, der im Film „Masters of the Universe“ sehr eindrucksvoll und kritisch das Innenleben der Banken schilderte und Professor Martin Hellwig, der frühere Chef der Monopolkommission und kritische Begleiter der Bankenwelt mit an Bord. Schick weist in einem Zeit-Online Interview darauf hin, dass es „... nach wie vor betrügerische und kriminelle Geschäfte, Preismanipulationen, Steuertricks“ gibt, „die Banken immer noch zu groß“ sind, und es „weiterhin einen irren Hochfrequenzhandel gibt, bei dem im Millisekundentakt Geld zulasten langfristig orientierter Investoren und Sparer, also der breiten Bevölkerung hin und her geschoben wird.“ Diese Einschätzung kann ich so ohne weiteres bestätigen. Insofern sehe ich mit großem Interesse die weitere Entwicklung der Bürgerbewegung und wünsche ihr viel Erfolg. 

Link zu ttt titel thesen temperamente Beitrag zu “Master of the Universe“: https://www.youtube.com/watch?v=scGVsO_4_HQ

Link zu Zeit Online: „Gerhard Schick: Darum verlasse ich den Bundestag“: https://www.zeit.de/2018/38/gerhard-schick-die-gruenen-bundestag-buergerbewegung/komplettansicht

Link zur „Bürgerbewegung Finanzwende“: https://www.finanzwende.de/

 

 

Larry Fink von Blackrock: Worte und Taten

In seinem jährlichen Brief an die Vorstände mit Titel „Purpose & Profit“ ruft Larry Fink die Vorstände der Unternehmen auf drängende soziale und wirtschaftliche Fragen anzugehen. Er schreibt darin, dass er im Auftrag seiner Kunden Praktiken, die Nachhaltigkeit, langfristiges Wachstum und Profitabilität zum Gegenstand haben („...we advocate for practices that we believe will drive sustainable, long-term growth and profitability“), vorantreiben möchte. Er verweist darauf, dass Gewinne zu machen essentiell für das Unternehmen und die Stakeholder wäre und der Anspruch (purpose) von Blackrock u.a. das Vorantreiben „ethischen Verhaltens“ wäre („Purpose unifies management, employees, and communities. It drives ethical behavior and creates an essential check on actions that go against the best interests of stakeholders“). Schließlich fordert er „Leadership“ (=Führung) und „A new Generations focus on Purpose“. Zum Schluss führt er auf, was BlackRock selbst dafür unternehmen wird („BlackRock’s Engagement in 2019“). 

Die Nichtregierungsorganisation Amazon Watch e.V. bezeichnet den Inhalt des Briefes in einer Stellungnahme als „Hoax“ (=Schwindel, Falschmeldung) und verweist u.a. darauf, dass in den 2.000 Worten nicht einmal das Wort „Klimawandel“ vorkäme („Despite the worldwide climate crisis, Fink didn't mention "climate change" once in his 2,000-word missive.“).

Nun bin ich weit davon entfernt, Herrn Fink abzusprechen, dass er seinen Purpose möglicherweise wirklich beabsichtigt. Ich frage mich nur, wie er das erreichen möchte und welche Kriterien er dabei zugrunde legt. Mit seinen iShare-Produkten, die als exchange-traded funds, sog. ETF, daherkommen und mehrheitlich als Indexprodukte ausgestaltet sind, die passiv verwaltet werden, wird das jedenfalls schwerlich gehen. Weil bei Indexfonds wegen der Abbildung eines gesamten Index keine Einzelaktienauswahl möglich ist. D.h. es gibt diesbezüglich gar keine Möglichkeit, keinen Hebel, um einem Unternehmen zu einem besseren Verhalten zu veranlassen. Das ist bei Globalyze dann doch etwas anders. Wir von Globalyze bauen auf eine Einzelaktienauswahl, der nicht nur eine fundamentaler Kennzahlenanalyse, sondern auch eine ethische Bewertung nach Schulnoten von 1 bis 6 zugrunde liegt. Alle Aktien mit einer Note schlechter 3 werden aussortiert. Auch, wenn unser Einfluss noch gering ist: wenn wir von Ethik sprechen, wird das direkt umgesetzt. Und zwar vollautomatisch! 

Link zu „Larry Fink's 2019 Letter to CEOs Purpose & Profit“: https://www.blackrock.com/corporate/investor-relations/larry-fink-ceo-letter

Link zu Globalyze Meldungen: -Amazon Watch e.V.: „If BlackRock (CEO Larry Fink ) Has a Purpose, It's Not Confronting Climate Change“: http://www.globalyze.de/NewsDetails.aspx?ID=49270&Page=1&search=Larry+fink

Link zu Amazon Watch e.V. Video: https://youtu.be/DVr_bUYYlcY

Link zu „Wie sorgt Globalyze für ethische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit?“: http://www.globalyze.de/fragenantworten.aspx#globalyzeAllgemein5

 

Fazit

Wir von Globalyze kennen die Tricks mit denen viele Händler und Finanzmarktakteure weltweit versuchen, die Privatanleger über den Tisch zu ziehen. Mit unserem einzigartigen System, dass aufgrund eine vollautomatischen Vorgehensweise allein fundamentale Daten in den Vordergrund stellt, mittel- bis langfristig agiert und Gefühle wie Angst und Gier eliminiert und nach ethische Kriterien auch wirklich filtert entziehen wir diesen Marktmanipulateuren den Boden. Wir wollen aber auch, dass der normale Anleger, die Aktienanlage selbst versuchen möchten, vor diesen „Praktiken“ geschützt werden. Deshalb unterstützen wir jede Bewegung die sich einer Reform dieser verkorksten Finanzmärkte verschrieben hat. Wir hoffen, dass die „Bürgerbewegung Finanzwende“ genug Unterstützung erhält, damit sie der mächtigen Banken-Lobby mit viel Engagement und Aufklärung die Stirn bieten kann und dann eines Tages - auch mit Ihrer Unterstützung - die auf diesem Gebiet schlafende Politik endlich zum Handeln zwingt. Aber auch Sie als Anleger sind mehr denn je gefragt. Prüfen Sie insbesondere bei den Finanzmarktakteuren, ob Worte und Handeln übereinstimmen. Und wenn Sie investieren, investieren Sie bitte so achtsam und sorgfältig, dass Ihr Handeln die Welt ein bisschen besser macht und nicht schlechter. Nur wenn wir alle das tun, wird es ein besseres Morgen geben.

 
Disclaimer | AGB | Impressum